Elena Mendoza López      Press




Press "Kann man einem Stück ein größeres Kompliment machen, als dass man es am liebsten noch einmal hören möchte? Elena Mendoza-López (...) hat mit "Dort, doch, auch, nicht, vielleicht" ein solches Stück geschrieben. Ausgehend von tiefen, im Raum gestaffelten Klängen steigt die Musik allmählich in die Höhe. Wer dachte, dieser Vorgang sei formal bestimmend, sah sich getäuscht. Wichtiger wird im Verlauf des Stücks das Weiterreichen von kurzen Gestalten durch die im Saal verteilten Gruppen von insgesamt 13 Instrumenten. Wenn am Ende die Musiker einzelne Worte und Laute eines Enzensberger-Gedichtes sprechen und durch den Raum fliegen lassen, wirkt das weniger, als ob den flüchtigen Klängen ein Sinn zugeschrieben werden soll, sondern eher wie die Auflösung der musikalischen Struktur. Das auf dem Podium aspirierte "t" ergänzt das von oben gesprochene Wort "vielleicht" genauso, wie ein einzelner Ton der rechten Gruppe eine angefangene musikalische Gestalt der linken ergänzt hat - nur ist das musikalische Geschehen natürlich mehrdeutiger. Ein wunderbares Stück, das auch klanglich in einer Weise gefasst ist, der man gerne zuhört; es ist ein meist zart dissonantes Gewebe, dem das Ohr mit Freuden folgt. Schöner gespielt als vom Ensemble United Berlin, sinniger dirigiert als von Zsolt Nagy kann man es sich kaum vorstellen."
                          (Berliner Zeitung, 14. 3. 2008 about "Dort, doch, auch, nicht, vielleicht")


"Auf alten Formen gründet Mendoza-López' Musik, den gewünschten Tonfall findet sie in schwirrenden Klängen und unkonventionellem Spiel"
                                                                 (Sächsische Zeitung, 1.10.2007, about "Niebla")


 "(Unamunos) Ziel sei es (...) die Menschen zu beunruhigen und mit Sehnsucht zu erfüllen. Und dieses Ziel schienen auch die Schöpfer der Bühnenfassung von "Niebla" (Nebel), Elena Mendoza-López und Matthias Rebstock, verfolgt zu haben, als sie Fragmente des Romans, oft nur einzelne Sätze, zu klanglich anwachsenden Einzelgebilden formten, die weniger in ihrer Abfolge als im großen Zusammenhang Sinn erzeugten. Keine praktisch greifbaren natürlich, sondern eine Art atmosphärischer Philosophie, einen emotionalen Dadaismus, ein klangliches Esperanto, das sich immer wieder zuspitzt (...). In einem klangrhythmischen Dialog (...) steigert sich das Ganze so, daß der Inhalt des vordergründigen Streitgesprächs sich unversehens in ein rein ästhetisches Statement verwandelt. (...) Es ist kein leichtes, den hohen weiten Raum perfekt zu bespielen, aber von Schwierigkeiten merkt man in dieser Aufführung nichts."
                                                                (Süddeutsche Zeitung, 4.10.2007, about "Niebla")


"Pourtant, dans (...) Díptico II de Elena Mendoza-López, se laissaient entrevoir come une complicité, un sens du discours qui renvoyait bien aux préocupations structurelles, sinon spirituelles, du modèle. Ne serait-ce que pour cette convergence cette rencontre du présent et d'un glorieux passé n'aura pas été inutile"
    (La lettre du musicien, Sommer 2005, about the project "Tres miradas sobre Machaut")


"Die in und neben das Instrument gesprochenen spanischen Textfragmente arbeitet sie schön in einen großen Bogen ein, der die immense Ausdrucksskala des Instruments entspannt ausnutzt."
                                                    (Der Tagesspiegel, 18.2.2004, about "Contextos-Juegos")


"Schwebende flirrende Klänge findet Elena Mendoza-López zu einem Text von Hans Magnus Enzensberger. Voller Poesie gibt sie Rätselhaftigkeit und Ungewissheit eine Stimme."
                 (Westfälische Rundschau, 13.5.2003, about "Dort, doch, auch, nicht, vielleicht")


"Frappierend an Elena Mendoza-López' Stück war vor Allem die Komposition des Raumes."
                    (Neue Zürcher Zeitung, 14.5.2003, about "Dort, doch, auch, nicht, vielleicht")


"Konzentriert und konzeptgesteuert, aber vor allem klangintensiv."
      (Dresdner Neueste Nachrichten, 14.5.2003, about "Dort, doch, auch, nicht, vielleicht")


"Fernab von kindergerechter Einfachheit entwickelt sie neben der Handlung das musikalische Geschehen eigenständig: als spannende und überraschende Entdeckungsreise in eine Welt neuartiger Klänge und Geräusche."
                          (Applaus, Oktober 2002, about "Ich bin Du oder der Raub der Futurina")


"Zarte, ausgesuchte Klänge, die das Werk in der Erinnerung zu einem Stück voller Poesie werden lassen."
                                                                (Rheinische Post, 26.11.2001, about "Contextos")


"De su talento podemos esperar grandes cosas."
                                                                                                                     (ABC, 4.6.2004)